Container (Lagercontainer)

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SelfStorage Lager als Container (Seecontainer)

Selfstorage ist eine Möglichkeit, Gegenstände effizient extern zu lagern. Im privaten oder gewerblichen Bereich stapeln sich schnell Materialien, für die kein Platz mehr vorhanden ist. In Dachböden sammeln sich beispielsweise Kartons oder das Archiv ist überfüllt. Eine Alternative zum Entsorgen oder Aussortieren ist das Auslagern. Zu den Möglichkeiten gehört unter anderem auch die Lagerung per Container und eben dieser Container stellt neben Lagerboxen, Lagerräumen und Garagen eine weitere weitverbreitete Lagerart im SelfStorage dar. Es gibt reine Containerlager und SelfStorage-Einrichtungen, die den Lagercontainer mit anderen Möglichkeiten der Unterbringung von Gütern kombinieren. Die Container sind entweder in einem Lagergebäude oder im Freien aufgestellt.

Größen

Bei den Größen der Lagercontainer überwiegen Modelle, die in Fuß abgemessen sind. Die folgenden Größen mit den zugehörigen Innenabmessungen (Länge x Breite x Höhe) und Lagerkapazitäten sind im SelfStorage häufig anzutreffen.

8 Fuß Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 2.278 x 2.112 x 2.060
  • Außenmaß mm (lxbxh) 2.438 x 2.200 x 2.260
  • Türöffnung mm (bxh) 2.100 x 1.949
  • Grundfläche innen m² 4.812
  • Volumen m³ 9,92

10 Fuß Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 2.831 x 2.352 x 2.390
  • Außenmaß mm (lxbxh) 2.991 x 2.438 x 2.591
  • Türöffnung mm (bxh) 2.338 x 2.280
  • Grundfläche innen m² 6,66
  • Volumen m³ 15,9

20 Fuß Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 5.898 x 2.352 x 2.390
  • Außenmaß mm (lxbxh) 6.058 x 2.438 x 2.591
  • Türöffnung mm (bxh) 2.338 x 2.280
  • Grundfläche innen m² 13,88
  • Volumen m³ 33,1

20 Fuß High Cube Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 5.898 x 2.352 x 2.690
  • Außenmaß mm (lxbxh) 6.058 x 2.438 x 2.896
  • Türöffnung mm (bxh) 2.338 x 2.585
  • Grundfläche innen m² 13,88
  • Volumen m³ 37,4

40 Fuß Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 12.032 x 2.352 x 2.395
  • Außenmaß mm (lxbxh) 12.192 x 2.438 x 2.591
  • Türöffnung mm (bxh) 2.340 x 2.280
  • Grundfläche innen m² 28,37
  • Volumen m³ 67,7

40 Fuß High Cube Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 12.032 x 2.352 x 2.698
  • Außenmaß mm (lxbxh) 12.192 x 2.438 x 2.896
  • Türöffnung mm (bxh) 2.340 x 2.585
  • Grundfläche innen m² 28,37
  • Volumen m³ 76,4

45 Fuß High Cube Container

  • Innenmaß mm (lxbxh) 13.556 x 2.345 x 2.695
  • Außenmaß mm (lxbxh) 13.716 x 2.438 x 2.896
  • Türöffnung mm (bxh) 2.340 x 2.597
  • Grundfläche innen m² 31,79
  • Volumen m³ 86,0

Ausstattungen

Lagercontainer können über eine Reihe von zusätzlichen Ausstattungen verfügen. Welche dieser Ausstattungen in der SelfStorage-Einrichtung verfügbar sind, hängt von der Auswahl der Container des einzelnen Anbieters ab. Zu den häufigen Ausstattungsmerkmalen gehören:

  • Elektroausstattung mit Feuchtraumelektronik
  • zusätzliche Tür an der Längsseite der Container
  • Fenster an der Längsseite der Container
  • Regalsysteme
  • Belüftungsgitter
  • Auffahrrampe

Materialien

Die Container bestehen in der Regel aus Cortenstahl. Sie sind zuverlässig witterungsbeständig und gegen Einbrüche mit Verriegelungsstangen und zusätzlich oft mit innenliegenden Zylinderschlössern gesichert. Das Gelände oder Gebäude der SelfStorage-Einrichtung verfügt meist über zusätzliche Sicherungsvorkehrungen.

Einsatzbereiche

Abhängig von der Größe und Ausstattung kommen Container für verschiedene Einsatzbereiche in Frage. Sie lassen sich als Waren-, Material- oder Werkzeuglager verwenden und für die Unterbringung von Fahrzeugen nutzen. Des Weiteren kommen Sie als praktische Lagerlösung bei der Entrümpelung oder für die vorübergehende Unterbringung des Hausrats bei Umzügen in Frage.

Speziell für Umzüge mit geringem Lagerbedarf sind in einigen SelfStorage-Einrichtungen auch Mover-Boxen verfügbar. Eine Mover-Box hat mit ca. 7 m³ ein etwas größeres Fassungsvermögen als ein Lagercontainer der Größe 6 Fuß. Mit Innenabmessungen von 2.040 mm x 1.500 mm x 2.200 mm ist die Mover-Box ein schmales und hohes Behältnis.

Der Zuschnitt dient der möglichen Aufnahme von Möbelstücken mit einer Höhe oder Länge bis 2,2 m wie Betten und Schränken. Die Lagerkapazität von 7 m³ entspricht bei sinnvoller Raumausnutzung dem typischen Hausrat einer kleinen Einraumwohnung von 30 m².

Sicherheit

Es existiert eine Norm des Verband Deutscher Selfstorage-Unternehmen e.V., die einen gewissen Sicherheitsstandard für Selfstorage-Container bescheinigt: das Gütesiegel DIN EN 15696 gilt für uneinsehbare und abschließbare Lagereinheiten. Sie lassen sich über Zugangscodes oder Chips betreten. Typischerweise sind Lagergebäude zusätzlich kameraüberwacht.

Ein (See-)Container als Lagerort bietet einen sicheren und trockenen Platz. Damit eignet er sich auch für die Lagerung von Akten oder Möbeln. Zudem hat er den Vorteil großer Verfügbarkeit an vielen Standorten. Mietzeiten lassen sich flexibel gestalten.

Zu berücksichtigen ist im Hinblick auf die Sicherheit jedoch, dass die eingelagerten Waren in der Selfstorage-Einheit nicht zwingend über eine Hausratversicherung abgedeckt sind. Kunden sollten sich daher über den bestehenden oder eventuell noch erforderlichen Versicherungsschutz informieren. Gegebenenfalls benötigen sie eine zusätzliche Police.

Nutzung

Die Anmietung ganzer Lagerhallen in Gewerbegebieten ist für viele private- oder Firmenkunden nicht wirtschaftlich, da der Flächenbedarf nicht so groß ist. Selfstorage ist die flexiblere und kostengünstige Lösung. In den meisten Ballungsräumen oder größeren Städten findet sich die Alternative der Anmietung von Selfstorage-Einheiten verschiedener Arten und Größen. Ein Anwendungsbereich ist etwa die Zwischenlagerung von Dingen während der Renovierung eines Hauses. All die verschiedenen Speicher-Lösungen im Selfstorage-Bereich bieten sich für Kunden an, die vorübergehend Waren einlagern möchten. Unternehmen und Privatpersonen können bereits am ab einem Quadratmeter Grundfläche Lagerflächen für unterschiedliche Bedarfe anmieten. Als Mieter übernehmen die Kunden die Einlagerung meist selbst.

Das Konzept Selfstorage stammt ursprünglich aus dem angloamerikanischen Raum. In Deutschland verbreitet sich diese Art der Lagerung seit etwa 15 Jahren und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der Verband deutscher Self Storage Unternehmen e.V. definiert den Begriff Selfstorage als das Selbst-Einlagern von Gegenständen durch Privatleute oder Unternehmen in bestimmten Mieteinheiten. Diese Mietlager stellen abgeschlossene und sichere Räumlichkeiten dar, beispielsweise Seecontainer. Sie sollen nach den Vorgaben des Verbandes zudem sichtgeschützt und bequem zugänglich sein. Es handelt sich um individuelle Mieteinheiten mit flexibel gehaltenen Mietzeiten. Angebote im Bereich Selfstorage sind sehr vielseitig und reichen von einfachen Containern bis zu klimatisierten neu gebauten Lagern.

Seecontainer lassen sich für Unternehmen auch auf dem eigenen Betriebsgelände platzieren, sofern genügend Platz vorhanden ist. Dies hilft dabei, Anfahrtzeiten und damit verbundene Kosten zu vermeiden. Auch Vereine, die Geräte und Material lagern müssen, nutzen Containerlösungen gerne. Für Freizeitparks, Campingplätze und andere Einrichtungen kann der Seecontainer gleichermaßen die vorteilhafteste Lösung darstellen. Bei Gewerbegebieten sowie auf gewerblich genutzten Geländeflächen ist es meist unproblematisch, eine Baugenehmigung für den Container zu erhalten. Für Privatleute gilt es zu beachten, dass sie ebenfalls bei der zuständigen Behörde eine Baugenehmigung oder Aufstellgenehmigung einholen müssen. Dies gilt auch, wenn der Container nur kurzfristig als Zwischenlager (etwa bei einer Renovierung oder Sanierung) auf dem Privatgrundstück platziert wird.

Vorteile

Lagercontainer bieten den Mietern die Möglichkeit, ihr Eigentum kurz- oder langfristig zu moderaten Kosten unterzubringen. Sofern Mindestlagerzeiten existieren, liegen diese meist in einem Bereich von einer Woche bis zu einem Monat. Zeitliche Begrenzungen nach oben sind unüblich.

Dazu können Alarmanlagen, Videokameras, Legitimationen der Mieter am Eingang sowie Kontrollgänge durch Wachpersonal gehören. Container sind im SelfStorage in verschiedenen Größen und für diverse Lagerzwecke verfügbar. Doppelflügeltüren zählen beim Lagercontainer zum gängigen Standard. Dadurch ist die Einlagerung sperriger Objekte möglich.

Container als Selfstorage-Lösung bieten Kunden einige Vorzüge. Seecontainer zeichnen sich durch eine robuste Konstruktion aus. Sie sind ihrer Bauart nach wasserfest und winddicht. Die langlebigen Container eignen sich sowohl für die kurzfristige Anmietung als auch für die dauerhafte Nutzung. Einmal aufgestellt, kann ein Seecontainer beispielsweise auf einem Firmengelände lange Zeit und ohne weitere Anfahrtswege als Lager zur Verfügung stehen. In Containern können Unternehmer oder Privatleute ihre Ware so lange unterbringen, wie sie es wünschen. Durch die gute Raumnutzung eignen sich Container auch für sperriges Material, beispielsweise größere Möbel. Die Be- und Entladung ist jederzeit problemlos möglich. Ebenso bietet diese Speicherlösung Kostenvorteile. Nach der meist einmaligen Bezahlung fallen keine weiteren oder zusätzlichen Kosten an. Sollten Kunden den Seecontainer einmal nicht mehr benötigen, lässt er sich jederzeit weiterverkaufen oder mit einem Kran abtransportieren.

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